Mein Geburtsort ist die Ortslosigkeit.
Mein Zeichen ist es, kein Zeichen zu haben noch eines zu geben.
Du sagst, du siehst meinen Mund,
die Ohren, Augen, Nase –
es sind nicht meine.

Ich bin das Leben des Lebens.
Bin diese Katze, jener Stein, bin niemand.
Die Dualität habe ich weggeworfen
wie ein altes Spültuch.
Ich sehe, kenne alle Zeiten, alle Welten,
weiß, dass sie eins sind. Eins.
Immer nur eins.

Rumi

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gedichte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s