Perpetuum mobile

Ich denke, also bin ich.

René Descartes

 

Fragte ein Krieger die wunderschöne Maya: „Verrate mir, wie hältst du all die Menschen unter deiner Kontrolle? Sie sind so fasziniert von dir!“

„Es sind die Schichten, mein Lieber, die Schichten…“ erwiderte sie ihm.

 

Ich denke, also bin ich. Bin ich es, der das behauptet? Oder mein Verstand gaukelt es mir nur vor, er wäre ich? Wenn das so wäre, dann wären die Gedanken nicht zwanghaft. Wenn das meine Gedanken sind, dann kann ich doch denken was ich will und wann ich will? Geht aber nicht! Sie werden mir regelrecht aufgezwungen.

Der Verstand hat die Aufgabe den Menschen im Strudel zu halten. Ein beliebtes Werkzeug des Verstandes ist die Sucht: Rauchen, Alkohol, Sex, Drogen und viele andere. Der Mensch ist denen hilflos ausgeliefert. Der Übeltäter ist auch gar nicht so leicht zu enttarnen.

Der Mensch hat auch keine Kraft dazu. Nur ein Krieger kann es mit dem Verstand aufzunehmen. Man muss bereit sein alles zu verlieren, denn der Verstand wird einem alles nehmen, wenn er merkt, dass er als Gegner wahrgenommen wird. Er wird mit allen Mitteln versuchen den Krieger wieder in seinen Sklaven zu verwandeln.

Alles was nicht echt ist, wiederholt sich. Damit hat es den Anschein echt zu sein. Das Echte dagegen braucht sich nicht zu wiederholen, weil es eben echt ist. Das Echte ist einfach.

Wenn ich nicht mein Verstand bin, was bin ich dann? Um das rauszukriegen, muss man aus dem Verstand rausgehen, sonst dreht man sich wieder nur im Kreis!

Ganz schön raffiniert, dieser Verstand 🙂

 

Flammarion

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s