Traurig

Ich habs geschafft! Bin ganz allein und das an Weihnachten. Ich habe mich vom Strudel der Menschen losgelöst. Verwundert stehe ich am Rande und beobachte deren auf Autopilot geschalteten Konsum. Trotz alledem verspüre ich eine ganz tiefe Traurigkeit in mir.

Ich weiß, dass jeder von uns ganz allein da steht. Nur will das keiner wahrhaben und versucht Bindungen zu anderen Menschen aufzubauen. Man versucht das schwarze Loch, in dem man Sitzt, mit eigenen Illusionen zu fühlen.

Dieses Gefühl der Traurigkeit kommt aus der Tiefe außerhalb des Verstandes. Es kommt sogar durch den Verstand durch und lässt sich durch Nichts überdecken. Man kann es nur zulassen und aushalten. Das ist keine Sexlust die man durch Sex oder kein Hunger den man durch Essen befriedigen kann. Das ist das Heimweh, denn ich habe vergessen wo ich herkomme.

Da sitze ich, froh und traurig gleichzeitig. Verschollen in dieser Welt und vom Schicksal an diesen Punkt getrieben. Ich spüre aber noch jemanden in mir, der diese Traurigkeit auskostet wie in einem Drama.

 

Film

Der Film ist zu Ende…

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