Den Weg gibt es nicht!

Der Weg ist nur im Verstand. Man kann sich selbst nicht finden, weil man immer da ist! Man kann sich nur verlieren. Religionen, Bücher, Techniken sind nur Beschäftigung für den Verstand. Man selbst existiert aber außerhalb des Verstandes, deswegen ist es für ihn eine Sackgasse. Das findet man nur durch Beobachten und Nichtbewerten raus.

„Wenn ich das mache, diese Bücher lese, diese Techniken praktizieren, werde ich weiter kommen!“ Der Verstand will sich weiter entwickeln, im Raum und Zeit wachsen und bleibt dabei in der Schleife hängen. Welche Ironie! Man selbst ist aber immer der gleiche. Man ändert sich nicht. Der Körper und die Welt außerum ändern sich, aber das Selbst bleibt und beobachtet diese Veränderungen nur. Der Beobachter kann sich nicht ändern, weil er nicht handelt. Wie soll er das auch? Der Verstand tut es.

Wenn man das rauskriegt, dann weiß man, dass das Selbst unsterblich ist. Der Körper wird sterben und das Selbst wird diesen Tod beobachten. Deswegen habe ich keine Angst mehr vor dem Tod. Der Körper hat natürlich höllische Angst davor. Er hat Angst vor Schmerzen und vor einem qualvollem Tod. Je mehr es mir bewusster wird, dass mein Körper eines Tages sterben wird, desto mehr hat er Angst davor. Dazu fällt mir ein lateinischer Spruch ein: „Memento mori – bedenke, dass du sterben wirst“.

„Wer bin ich?“ – das sollte die wichtigste Frage im Leben sein. Man sollte aufhören sich selbst zu belügen. Sich selbst annehmen wie man eben ist.

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