Gefangen im Labyrinth

„Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!“

 

Anstatt hinzuschauen wo andere hindeuten, bleibt man lieber am bequemen Platz sitzen und philosophiert nur rum. Das erlebe ich immer wieder. Wir irren uns alle im Labyrinth. Auch die erleuchteten und die mit dem Durchblick.

Man braucht einen Lehrer, dem man vollkommen gehorchen muss. Sonst kann man nicht das sehen, was er sieht. Allein kommt man nicht besonders weit. Ohne Hinweise irrt man nur sinnlos rum. Bei einer Mauer philosophiert man nicht wie schön es wäre, eine Leiter zu besitzen. Man rennt direkt mit seinem Stirn dadurch! Dann erkennt man, dass diese Mauer nur in seinem Kopf existiert hat.

Wenn ich sagen würde was ich wirklich denke, wäre ich schon längst von den Egos zerrissen worden. Das Ego kann man nicht durchdringen, um den Kern zu erreichen. Es ist wie ein Schutzschild, ein Panzer. Beim Angriff greift es zur Verteidigung zurück. Es muss von ihnen gesprengt werden! Diese Egospiele erinnern mich an die Serie „Game of Thrones“. Da kann man genau sehen wie die Egos sich gegenseitig abschlachten.

Ich finde dass das Leiden und auch sich selbst bemitleiden die stärkste Droge ist. Davon kommt man nicht so einfach runter. Die ganze Menschheit steht unter dieser Droge. Ich kann es bei jedem sehen, wie er leidet und dass er das nur vorspielt und in Wirklichkeit genießt. Wir sind alle Schauspieler!

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