Heimweh

Gestern Abend war ich im Planetarium bei einer Space Jazz Night Veranstaltung. Es wurden Sternbilder mit Kombination mit (nach meinem Empfinden) trauriger Tango-Livemusik gezeigt. Gleich an der Kasse ein Ego: „Ist der Preis wirklich so billig?“ und „Ist das Rückgeld genauso falsch wie der Preis?“

Ich habe einen Platzt direkt neben der Bühne bekommen. Auf dieser waren zwei Musiker, mit Akkordeon und Kontrabass. Sie haben  schöne Musik gezaubert. In zweiter Hälfte habe ich plötzlich starkes Heimweh bekommen. Ich habe mich nach den Sternen gesehnt. Diese Sehnsucht hat sich sehr gut angefühlt. Diese unendliche Traurigkeit war ein purer Genuss. Ich bin hier unten in dieser Welt gefangen und da oben ist eine unendliche Weite. Da komme ich her und dort will ich wieder hin!

Im Auto, auf dem Weg nach Hause, kam mir ein anderes Ich zwischen den Leben vor. Ich konnte wahrnehmen wie schön es ist, ein Leben zu leben. Ich kann es nicht in Worte fassen. Es war ein Schauspieler, der von seinen Rollen fasziniert war.

Am Ende der Veranstaltung wurde die Bühne beleuchtet. Dort ist mir der Koffer vom Akkordeon aufgefallen. Dort stand „Victoria“.

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