Die Geilheit des Lebens

Immer wieder spüre ich die Geilheit des Lebens. Natürlich ist es nicht ständig so. Es ist so, wie es sein muss. Nicht mehr und nicht weniger. Ich erfahre auch Schmerzen, Ängste, Wut, Gelassenheit und alles was zum Leben dazu gehört. Es gibt aber auch solche Momente, in denen mir die Geilheit meines Lebens hochkommt. Es sind nur kurzer Momente, aber diese geben mir einen Sinn meines Lebens. Es sind die Momente, in denen der Schauspieler sich nicht mit seiner Roller identifiziert und diese genießt. Der Schauspieler wird seiner Selbst bewusst.

Als Kind habe ich viel gelitten.  Ich habe und hatte eigentlich kein schlechtes Leben, aber trotzdem habe ich mir gewünscht nicht zu existieren. Das hat nichts mit dem Selbstmord zu tun. Der Tod bedeutet ja, dass man existierst hat. Ich wollte erst gar nicht existieren. Die physische Existenz hat mir ein großes Leiden angetan. Schon seit seit dem ich mich erinnern kann. Es war schwierig mit dem Gefühl zu leben, dass mit mir und der Außenwelt etwas nicht stimmt.

Existenz und Nicht-Existenz kommt mir ausgewogen vor. Ich bin, also bin ich nicht…

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