Schwarzes Loch

Schon seit mehreren Monaten fühle ich mich wie in einem schwarzen Loch. Ich weiß nicht mehr weiter. Irgendwie fühle ich mich so, als ob ich am Ende angelangt bin. Ich will nicht mehr weiter, ich bin einfach nur fertig. Ich habe nichts mehr vor. Das ist das innere Wissen, dass mich nichts mehr erwartet.

Mein größter Wunsch wäre aus diesem Traum aufzuwachen, in dem ich mich befinde. Jeden gottverdammten Morgen wache ich auf, werde mir bewusst wo ich mich gerade befinde und denke: „fuck, ich bin immer noch da!“ Wie in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Nur manchmal ist es nicht zum Lachen.

Vor kurzem habe ich mir den Film „The Zero Theorem“ mit dem Christoph Waltz angeschaut. Es ging darum, dass ein Computergenie für eine Computerfirma den Sinn des Lebens knacken sollte. Unzufrieden mit seinem Leben hat er auf den Anruf gewartet, der ihm den Sinn des Lebens mitteilen sollte. Sein Gesundheitszustand hat sich verschlechtert und er träumte vom schwarzen Loch. Zum Schluss ist er in dieses Loch gefallen und ist dann allein auf einsamer Insel gelandet.

Sofort habe ich mit dem Hauptdarsteller  identifiziert. Ich war praktisch er. Ich warte auch auf die Stimme die mir sagt wie es weiter gehen soll. Ich höre auch ständig die Antwort, klar und deutlich: „Geduld, Geduld, Geduld…“

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