Der Mensch im Weltall

Ich war im Planetarium bei einem Vortrag von einem deutschen Astronaut zum Thema „Was sucht der Mensch im Weltall“. Ich habe den Vortrag für philosophisch gehalten und so war er auch. Der Astronaut hat zuerst über seine Mission erzählt. Zum Schluss ist er auf die Frage, was der Mensch im Weltall sucht, eingegangen. Er konnte sie aber nicht wirklich beantworten. Seinen Vortrag hat er mit dem Zitat aus dem Buch „Der kleine Prinz“ beendet: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Mir kam es so vor, als ob die Zuhörer den Sinn nicht so ganz verstanden haben.

Der Mensch fand den Himmel schon seit Ewigkeit anziehend und versucht das Weltall zu erforschen. Eine Entdeckung folgte der anderen, es wurden immer größere Teleskope gebaut und immer mehr Planeten entdeckt. Heute wissen wir eine ganze Menge über das Weltall, nur leider sind wir noch nicht sonderlich weit vorgedrungen.

Als Kind habe ich mir abends mit großer Faszination den Sternenhimmel angeschaut und tue das immer noch und denke, dass ich da nicht der Einzige bin. Ich habe gerne Bücher darüber gelesen, Dokus angeschaut und Planetarium besucht.

Warum zieht es mich und andere so magisch an? Vielleicht ist es meine Heimat irgendwo da draußen und ich bin hier gestrandet, auf der Erde? Gefangen in diesem Körper, in der Illusion von Raum und Zeit.

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