Der Mensch im Weltall

Ich war im Planetarium bei einem Vortrag von einem deutschen Astronaut zum Thema „Was sucht der Mensch im Weltall“. Ich habe den Vortrag für philosophisch gehalten und so war er auch. Der Astronaut hat zuerst über seine Mission erzählt. Zum Schluss ist er auf die Frage, was der Mensch im Weltall sucht, eingegangen. Er konnte sie aber nicht wirklich beantworten. Seinen Vortrag hat er mit dem Zitat aus dem Buch „Der kleine Prinz“ beendet: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Mir kam es so vor, als ob die Zuhörer den Sinn nicht so ganz verstanden haben.

Der Mensch fand den Himmel schon seit Ewigkeit anziehend und versucht das Weltall zu erforschen. Eine Entdeckung folgte der anderen, es wurden immer größere Teleskope gebaut und immer mehr Planeten entdeckt. Heute wissen wir eine ganze Menge über das Weltall, nur leider sind wir noch nicht sonderlich weit vorgedrungen.

Als Kind habe ich mir abends mit großer Faszination den Sternenhimmel angeschaut und tue das immer noch und denke, dass ich da nicht der Einzige bin. Ich habe gerne Bücher darüber gelesen, Dokus angeschaut und Planetarium besucht.

Warum zieht es mich und andere so magisch an? Vielleicht ist es meine Heimat irgendwo da draußen und ich bin hier gestrandet, auf der Erde? Gefangen in diesem Körper, in der Illusion von Raum und Zeit.

Advertisements

Over the Rainbow

Meine Katzte musste leider nach 16 Jahren diese Welt verlassen. Vom Bewusstsein her habe ich mich mit ihr immer verbunden gefühlt. So habe ich mir vor dem Schlafen fest vorgenommen ihr Bewusstsein im Traum zu treffen.

Ich habe geträumt wie ich mich in der Wohnung bewege und dabei an meine Katze denke und daran, dass sie nicht mehr da ist. Plötzlich stand sie mitten im Zimmer und hat mich angestarrt. Ich war total schockiert und konnte nicht begreifen warum sie da ist, weil sie doch gestorben war. An mehr kann ich mich leider nicht erinnern.

Es gibt eine Legende über die Regenbogenbrücke: „eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet. Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke. Jenseits der Brücke liegt ein wunderschönes Land mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.

Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss, gelangt es zu diesem wundervollen Ort. Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken, und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.

Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund. Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum. Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander, bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht. Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß. Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras. Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!

Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen, gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will. Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen. Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküsst, deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell, und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes, der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.“

Vielleicht stimmt es? Wir werden es sehen.

Regenbogen

 

Das beste Gebet

„Ich bin Eins mit dem Universum. Ich bin verantwortlich für die Umstände und Konsequenzen meines Lebens. Ich bin der Schöpfer meiner eigenen Realität. Ab Jetzt und für alle Zeit denke ich ausnahmslos an die Dinge, die ich erschaffen und empfangen will. Mein Leben und mein Selbstbild sind das Produkt meiner Gedanken. Durch diese Erkenntnis vergebe ich allen Menschen und mir selbst.“

Kevin Kunert – The Missing Link

Gedankenstille

Heute Mittag habe ich Gedankenstille geübt. Ich habe mich ins Bett gelegt und Meditationsmusik gehört. Nach einiger Zeit befand ich mich plötzlich auf auf einem Bett meditierend sitzen. Mir gegenüber saß eine Frau, die ebenfalls meditiert hat. Ich habe ihr Gesicht direkt vor meinem gesehen. Ihre Augen waren geschlossen. Das hat nur einen kurzen Moment gedauert und im nächsten Moment befand ich mich wieder in meinem Bett. Ich konnte es spüren, wie ich in meinen Körper zurückgezogen wurde.

In dieser Gedankenpause, die sehr kurz ist, kann man die Wirklichkeit sehen. In dieser Zeit ist der Verstand ausgeschaltet, der sonst diese Wirklich filtert und verzerrt. Es ist sehr schwer Gedanken loszuwerden. Sie werden regelrecht in mich reingepresst. Meistens werde ich müde, wenn ich es versuche, oder ich vergesse einfach, dass ich „nicht denken“ wollte.

Intensive Realität

Wenn ich mich zu früher vergleiche, dann merke ich,dass meine Sinne schärfer geworden sind. Ich sehe, höre, rieche und schmecke intensiver als früher. Ich fühle mich insgesamt wacher. Die Menschen aussenrum scheinen diese Intensität nicht zu kennen. Die sind mit dem Alltag und den Problemen beschäftigt, die unwichtig sind. Ich sehe keine Begeisterung. Nur Zorn, Unzufriedenheit und Kurzsichtigkeit.

Schwarzes Loch

Schon seit mehreren Monaten fühle ich mich wie in einem schwarzen Loch. Ich weiß nicht mehr weiter. Irgendwie fühle ich mich so, als ob ich am Ende angelangt bin. Ich will nicht mehr weiter, ich bin einfach nur fertig. Ich habe nichts mehr vor. Das ist das innere Wissen, dass mich nichts mehr erwartet.

Mein größter Wunsch wäre aus diesem Traum aufzuwachen, in dem ich mich befinde. Jeden gottverdammten Morgen wache ich auf, werde mir bewusst wo ich mich gerade befinde und denke: „fuck, ich bin immer noch da!“ Wie in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Nur manchmal ist es nicht zum Lachen.

Vor kurzem habe ich mir den Film „The Zero Theorem“ mit dem Christoph Waltz angeschaut. Es ging darum, dass ein Computergenie für eine Computerfirma den Sinn des Lebens knacken sollte. Unzufrieden mit seinem Leben hat er auf den Anruf gewartet, der ihm den Sinn des Lebens mitteilen sollte. Sein Gesundheitszustand hat sich verschlechtert und er träumte vom schwarzen Loch. Zum Schluss ist er in dieses Loch gefallen und ist dann allein auf einsamer Insel gelandet.

Sofort habe ich mit dem Hauptdarsteller  identifiziert. Ich war praktisch er. Ich warte auch auf die Stimme die mir sagt wie es weiter gehen soll. Ich höre auch ständig die Antwort, klar und deutlich: „Geduld, Geduld, Geduld…“

Angst vor mir selbst

Es war ungefähr vor drei Jahren. Wie jeden Morgen bin ich aufgestanden um zur Arbeit zu fahren. Im Bad habe ich in den Spiegel geschaut und dabei große Angst von dem bekommen, was ich sah. Ich sah eigentlich nichts besonderes, nur mich selbst. Trotzdem hat meine Erscheinung in mir panische Angst ausgelöst. Es war reine Angst, ich wusste nicht was los war. Dann habe ich meine Sachen gemacht ohne dabei in den Spiegel zu schauen und bin dann aus dem Bad raus gegangen. Seit dem hat es sich nicht mehr wiederholt.