Gestern Nacht träumte ich,
ich wär ein Schmetterling
und flog von Blume zu Blume.
Da erwachte ich und siehe:
Alles war nur ein Traum.
Jetzt weiß ich nicht:
Bin ich ein Mensch der träumte,
er sei ein Schmetterling,
oder bin ich ein Schmetterling,
der träumt, er sei ein Mensch?


– Zhuangzi

Rohkost als Bewusstseinserweiterung

Ich habe mich sehr gern von tierischen Produkten ernährt, viel Fleisch konsumiert und kaum Obst und Gemüse gegessen. So bin ich irgendwie aufgewachsenen und es war nie ein Thema für mich. Irgendwann hat sich ein Gefühl entwickelt, dass es nicht richtig sei. Ich konnte aber nicht auf Fleisch verzichten, die Abhängigkeit war viel zu groß. Bis ich Bücher über Transsurfing gelesen habe. Dort hat der Autor Rohkost empfohlen um eigene Energie zu steigern. Ich habe meine Ernährung auf ca. 70% Rohkost umgestellt. Der Rest ist gekocht, aber vegan. Und das habe ich jetzt sein einem Jahr so beibehalten. Mir geht viel besser, habe viel abgenommen und fühle mich sehr fit. Ich merke wie meine Schwingung sich erhöht hat. Früher habe ich mich sehr schwer und geerdet gefühlt. Jetzt fühlt sich alles viel leichter an, als ob ich jeden Moment abheben würde. Der Körper verlangt jetzt nach mehr Bewegung und ich habe Lust auf Winterschwimmen bekommen. Die Erfahrung im kalten Wasser ist eine besondere. Es ist wunderschön die Kälte zu spüren! Außerdem habe ich keine Lust mehr auf Alkohol und ich habe sehr gern Bier getrunken. Jetzt vertrage ich es nicht mehr, mir wird einfach nur schlecht.

Was mir gleich nach der Umstellung aufgefallen ist, ich sehe jetzt viel klarer. Davor war alles irgendwie verschwommen, wie eine Schleier. Tierische Ernährung ist eine der vielen Matrix-Schichten oder Mayas Schleier. Wenn man die Ernährung auf pflanzlich umstellt, dann wird man auf jeden Fall bewusster und hat nur Vorteile.

Der Mensch im Weltall

Ich war im Planetarium bei einem Vortrag von einem deutschen Astronaut zum Thema „Was sucht der Mensch im Weltall“. Ich habe den Vortrag für philosophisch gehalten und so war er auch. Der Astronaut hat zuerst über seine Mission erzählt. Zum Schluss ist er auf die Frage, was der Mensch im Weltall sucht, eingegangen. Er konnte sie aber nicht wirklich beantworten. Seinen Vortrag hat er mit dem Zitat aus dem Buch „Der kleine Prinz“ beendet: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Mir kam es so vor, als ob die Zuhörer den Sinn nicht so ganz verstanden haben.

Der Mensch fand den Himmel schon seit Ewigkeit anziehend und versucht das Weltall zu erforschen. Eine Entdeckung folgte der anderen, es wurden immer größere Teleskope gebaut und immer mehr Planeten entdeckt. Heute wissen wir eine ganze Menge über das Weltall, nur leider sind wir noch nicht sonderlich weit vorgedrungen.

Als Kind habe ich mir abends mit großer Faszination den Sternenhimmel angeschaut und tue das immer noch und denke, dass ich da nicht der Einzige bin. Ich habe gerne Bücher darüber gelesen, Dokus angeschaut und Planetarium besucht.

Warum zieht es mich und andere so magisch an? Vielleicht ist es meine Heimat irgendwo da draußen und ich bin hier gestrandet, auf der Erde? Gefangen in diesem Körper, in der Illusion von Raum und Zeit.

Over the Rainbow

Meine Katzte musste leider nach 16 Jahren diese Welt verlassen. Vom Bewusstsein her habe ich mich mit ihr immer verbunden gefühlt. So habe ich mir vor dem Schlafen fest vorgenommen ihr Bewusstsein im Traum zu treffen.

Ich habe geträumt wie ich mich in der Wohnung bewege und dabei an meine Katze denke und daran, dass sie nicht mehr da ist. Plötzlich stand sie mitten im Zimmer und hat mich angestarrt. Ich war total schockiert und konnte nicht begreifen warum sie da ist, weil sie doch gestorben war. An mehr kann ich mich leider nicht erinnern.

Es gibt eine Legende über die Regenbogenbrücke: „eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet. Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke. Jenseits der Brücke liegt ein wunderschönes Land mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.

Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss, gelangt es zu diesem wundervollen Ort. Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken, und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.

Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund. Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum. Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück: Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander, bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht. Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß. Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras. Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!

Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen, gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will. Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen. Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküsst, deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell, und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes, der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.“

Vielleicht stimmt es? Wir werden es sehen.

Regenbogen

 

Das beste Gebet

„Ich bin Eins mit dem Universum. Ich bin verantwortlich für die Umstände und Konsequenzen meines Lebens. Ich bin der Schöpfer meiner eigenen Realität. Ab Jetzt und für alle Zeit denke ich ausnahmslos an die Dinge, die ich erschaffen und empfangen will. Mein Leben und mein Selbstbild sind das Produkt meiner Gedanken. Durch diese Erkenntnis vergebe ich allen Menschen und mir selbst.“

Kevin Kunert – The Missing Link

Gedankenstille

Heute Mittag habe ich Gedankenstille geübt. Ich habe mich ins Bett gelegt und Meditationsmusik gehört. Nach einiger Zeit befand ich mich plötzlich auf auf einem Bett meditierend sitzen. Mir gegenüber saß eine Frau, die ebenfalls meditiert hat. Ich habe ihr Gesicht direkt vor meinem gesehen. Ihre Augen waren geschlossen. Das hat nur einen kurzen Moment gedauert und im nächsten Moment befand ich mich wieder in meinem Bett. Ich konnte es spüren, wie ich in meinen Körper zurückgezogen wurde.

In dieser Gedankenpause, die sehr kurz ist, kann man die Wirklichkeit sehen. In dieser Zeit ist der Verstand ausgeschaltet, der sonst diese Wirklich filtert und verzerrt. Es ist sehr schwer Gedanken loszuwerden. Sie werden regelrecht in mich reingepresst. Meistens werde ich müde, wenn ich es versuche, oder ich vergesse einfach, dass ich „nicht denken“ wollte.

Intensive Realität

Wenn ich mich zu früher vergleiche, dann merke ich,dass meine Sinne schärfer geworden sind. Ich sehe, höre, rieche und schmecke intensiver als früher. Ich fühle mich insgesamt wacher. Die Menschen aussenrum scheinen diese Intensität nicht zu kennen. Die sind mit dem Alltag und den Problemen beschäftigt, die unwichtig sind. Ich sehe keine Begeisterung. Nur Zorn, Unzufriedenheit und Kurzsichtigkeit.