Perfekter Tag zum Sterben

Heute Mittag war ich wie so oft mit dem Fahrrad im Wald unterwegs. Es war frisch und sehr neblig. In Verbindung mit gefallenen Blättern sah die Kulisse mystisch aus. Ich wollte den Wald gar nicht mehr verlassen, so schön fand ich es dort. Am liebsten hätte ich mich hingelegt und wäre eingeschlafen. Im Kopf kam nur der Gedanke: „Es wäre ein perfekter Tag zum Sterben“. In diesem Moment hatte ich keine Verbindung mehr zu dieser Welt.

Der Herr ist mein Hirte

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;

denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.

Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,

und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

-Psalm 23

    Welcher Herr ist da wohl gemeint? Doch nicht der allgemeiner Schöpfer. Er kann nicht für jeden gleichzeitig da sein. Damit ist der persönliche Gott gemeint, das höhere Selbst. Das ist offensichtlich und der Vergleich mit dem Hirte passt perfekt in damalige Zeit.
    Nur das höhere Selbst weiß wohin die Reise geht, es hat den gesamten Überblick. Man kann dem Weg folgen oder es sabotieren. Es bleibt jedem selbst überlassen.

Angst

Unser Leben wird von der Angst geprägt:

Angst krank zu werden,
Angst zu sterben,
Angst vor Unsicherheit,
Angst vor dem Unbekannten,
Angst vor der Armut,
Angst vor der Dunkelheit,
Angst vor den Katastrophen,
Angst vor der Natur,
Angst vor Entscheidungen,
Angst allein zu sein,
Angst zu leiden,
Angst der Wahrheit ins Gesicht zu sehen,
Angst vor dem Leben…

edvard-munch-der-schrei

Edward Munch – Der Schrei

Pille für die Welt

Bezüglich meiner scheinbaren Dauerentspannung wurde ich gefragt, wo man die Pillen kriegt, die ich nehme. Nun ja. Die gibt es leider nicht, diese Pillen. Sonst wäre ich schon längst ein reicher Mann geworden und die Welt wäre auch noch gerettet 🙂

Keiner will begreifen, dass es reines Kopfkino ist. Als wären Gedanken durch eine Firewall geschützt, die einen von der Wahrheit abhält. Man kann sagen was man will, alles prallt an der einfach ab.

Jäger und Sammler

Manche fallen umsonst in den Schoss, manche muss man sich hart erkämpfen. Erkenntnisse. Über sich selbst, über andere und diese Welt. Erkenntnisse sind die wirklichen Schätze dieser Welt. Sie sind sehr gut versteckt und nur mit voller Aufmerksamkeit zu erkennen. Ich zahle auch jeden Preis dafür! Wie ein Briefmarkensammler, der unverständlich viel Geld für eine Briefmarke zahl, die aber seine Sammlung komplett macht. Ich bin richtig süchtig danach.

Mit der Zeit werden sie immer seltener und das „Big Picture“ immer klarer. Kein Wunder, dass es jemand sieht. Denn kaum jemand ist bereit, dafür so hohen Preis zu zahlen. Man erkennt erst später, dass es sich wirklich lohnt. Und so bleiben sie in ihrem Sumpf bis Ende ihrer Tage…

Heilige Dreifaltigkeit

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Das Christentum ist für mich eine Lügenreligion. Die Bibel wurde mehrmals verändert. Mittlerweile ist kaum Echtes drin. Manche Wahrheiten haben aber trotzdem überlebt. Wenn man genau hinschaut, entdeckt man sie. Eine davon ist die heilige Dreifaltigkeit. Was bedeutet sie? Keiner weiß es genau. Hier sind ein paar Auszüge aus der Bibel:

  • Mt 11,27 „Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden, niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn.“
  • Joh 5,18 „Darum waren die Juden noch mehr darauf aus, ihn zu töten, weil er auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichstellte.“
  • Joh 10,30 „Ich und der Vater sind eins.“
  • Joh 11,38 „Dann werdet ihr erkennen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin.“
  • Joh 14, 6 „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
  • Joh 14,26 „Der Beistand aber, der Hl. Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird.“

Ich sehe das so und ich bleibe bei christlichen Bezeichnungen „Vater“, „Sohn“ und „Geist“, damit es verständlich wirkt: Der Vater hat den Sohn auf die Erde entsandt, damit dieser Erfahrungen sammeln kann. Der Sohn wird vom heiligen Geist begleitet, damit er wieder nach Hause finden und es mit seinen Erfahrungen bereichern kann.

Damit das passieren kann, muss sich der Sohn aber dem heiligen Geist anvertrauen. Sich mit ihm verbinden und sich von ihm führen lassen. Nur er kennt den Weg nach Hause und kann den Sohn sicher dorthin bringen. Der Sohn hat sich auf der Erde verirrt und hat es nicht eilig wieder heimzukommen, weil das Spiel hier ihn sehr begeistert.

Wir müssen zu dem finden, was wir schon waren und was wir verloren haben. Wir sind die Götter und haben uns selbst den Weg nach Hause versperrt…

 

Dreifaltigkeit

Bildquelle: Wikipedia