Theaterstück

Vor kurzem fuhr ich wie so oft Fahrrad im Wald. Weit entfern sah ich an einer Kreuzung  zwei Jogger stehen. Als ich an die Kreuzung kam, haben sie mich gerufen. Es war ein Paar im mittleren Alter und sie waren ganz aufgeregt. Sie haben mich gefragt ob der Hund mir gehören würde, der in 100 Meter Entfernung rumgelaufen ist. Natürlich war das nicht mein Hund, denn ich habe keinen. Sie waren ganz entsetzt. Ich wurde gefragt ob sie mein Handy benutzen dürfen. Der Mann hat die Polizei angerufen und ganz aufgeregt den verlorenen Hund gemeldet. Dann haben sie sich ganz herzlich bedankt und sind dann weiter gelaufen. Der Hund war auch verschwunden. Die Szene hat sich plötzlich aufgelöst.

Diese Situation kam mir total unecht vor, als ob sie mir vorgespielt wurde, wie ein Theaterstück. Ich habe mich  nicht dazugehörig gefühlt. Sie hat mich auch an eine Geschichten von Castaneda erinnert. Er hat Menschen auf der Straße getroffen, die eine Panne hatten und von ihm in die Stadt mitgenommen werden wollten. Don Juan hatte darauf gemeint, dass es keine Menschen wären.

Genuss

Ich muss ehrlich zugeben, ich warte auf den Crash. Ich kann ihn spüren, wie er langsam über die Welt ausbricht wie die Dunkelheit nach dem Sonnenuntergang. Wir haben die größte Blase in der Menschheitsgeschichte und diese fängt an, Risse zu bekommen. Ich will diesen Wahnsinn erleben. Ich will dabei sein. Sehen wie die Unmengen an Geld pulverisiert werden, wie Immobilien an Wert verlieren, Hyperinflation ausbricht, alle verzweifelt sind und die Welt nicht mehr verstehen. Ich werde das alles beobachten und dabei innerlich lächeln. Es muss verstörend wirken, aber das ist meine Art von Genuss. Das ist mein Film! Ich will danach aber auch eine besser Zeit erleben. Der Crash soll nicht das Ende sein!

collaps

Dazu passt das Lied „I Am The Architect“ von His Statue Falls:

Hier ist der Text vom Lied:

And when the world collapses
I could not care less
I build my own instead
Because

I am the architect!

Hold on tight
The world spins way to fast these days
Grab as many living hands you can
And fly away

No end in sight
(There’s) no need to hide
There’s nothing to prove
This is what we are, this is everything we are

My heart is free
So call me homeless, if home is where the heart is
In the blink of an eye
I breathe in a lifetime

And while the world is set afire
We couldn’t care less
We couldn’t care less
We couldn’t care less

This is why I’m alive
This is why I carry on
With bleeding for the dream

The end will come and I won’t miss the beginning
I build my home on a fragile ground
But i know the lightest shake could tear it down

No end in sight
(There’s) no need to hide
There’s nothing to prove
This is what we are, this is everything we are

If this is a lie
Don’t tell me truth
If this is a lie

If this is a dream
I wanna sleep till I die

Der Nebel

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal Weihnachten und Silvester allein verbracht. Ich habe mich allein gefühlt. Dieses Jahr hab ich mich auch allein gefühlt, aber das hat mir überhaupt nichts ausgemacht. Ich war erleichtert. Denn ich bin ALLEIN. Und es wirkt wie eine Befreiung. Ich habe nicht mehr mit den Ängsten und Erwartungen anderer Leute zu tun. Ich BIN einfach. Egal ob an Weihnachten, Silvester und unter der Woche. Das macht kein Unterschied.

In der Silvesternacht kam plötzlich wie aus dem Nichts ein starker Nebel. Man hat absolut nichts gesehen. Sowas habe ich noch nie erlebt. Der Nebel hat die Welt da draußen verschluckt. Und das ist diese Welt auch, bloß ein Nebel…

Das Geldsystem

Ich habe mich schon lange mit unserem Geldsystem befasst.  Die Geldschöpfung aus dem Nichts. Gerd-Lothar Reschke hat dazu unzählige Videos bei Youtube gemacht. Erst vor kurzem hat es bei mir Klick gemacht und ich habe das große Bild gesehen. Geld ist Energie und sie wird von uns abgeschöpft. Umverteilung von unten nach oben. Ich will jetzt hier nicht alles erklären, das kann man alles selbst rausfinden. Wenn man will. Dabei sah ich die Parallele zum Film Matrix. Dort wurden die Menschen auch als Energiequelle benutzt. Die Menschen wunden in einer Scheinwelt gehalten. So ist es auch in der Wirklichkeit. Die Menschen werden durch die Unterhaltung ruhig gestellt. Sie dürfen die Wahrheit nicht wissen.

Durch Nichts gedecktes Geld, egal welche Währung, ist wirklich eine raffinierte Erfindung der Geldmacher. Ich bin fasziniert, wie gut das Funktioniert. Ich glaube nicht mal die Politiker kommen dahinter. Die versuchen hoch verschuldete Länder mit noch mehr Schulden zu retten. Nur damit sie ihre Zinsen bezahlen können. Die Schulden kann man gar nicht zurück zahlen. Darauf ist das Geldsystem nicht ausgelegt. Man kann nur die Schulden aufbauen. Geld = Schulden. Wenn man alle Schulden zurück zahlen würde, dann würde das Ganze Geld verschwinden. Es Gibt auch kein Vermögensaufbau, denn das alles sind nur Schulden! Durch Zinsenszins-Effekt steigen die Schulden exponenziell. Irgendwann wird das Ganze und um die Ohren fliegen. Und wenn man sich die Verschuldung der Länder anschaut, kann es nicht mehr lange dauern.

„Ich habe keine Schulden!“, das hört man oft. Die Menschen meinen aber private Schulden. Jeder muss aber öffentliche Schulden mitfinanzieren, durch Steuern. Wenn man den Menschen versucht das zu erklären, wollen sie das nicht verstehen. Man wird als Spinner abgestempelt. Jedes Jahr im Juli kommt die Meldung vom Steuerbund, dass man ab jetzt endlich für die eigene Tasche arbeitet. Und keine Sau interessiert es, für was die Abgaben sind und warum es uns immer schlechter geht. So lange Milch und Honig fließen, wird es auch keinen interessieren.

Übertriebene Wirklichkeit

Diese Wirklichkeit diskreditiert sich selbst. Und zwar indem sie zu wirklich wirkt! Ich merke wie sie zupackt: bei den Schmerzen oder bei der Höhenangst. Letztens war ich in Schwarzwald auf einer Aussichtsplattform in 40 Meter Höhe. Der Boden hat im Wind gewackelt. Ich konnte ganz genau spüren wie die Wirklichkeit wirkt. Das war einfach zu echt, viel zu echt. Das kann man gar nicht beschreiben, das sieht man einfach. Und Gefühle verstärken noch das Ganze. So viele Gefühle und ich finde nur ein Paar Wörter dafür…

Dualistische Liebe

Der Schmerz lässt schon seit drei Tagen nicht mehr nach. Ich verbrenne innerlich. Ich weiß nicht warum meine Reaktion so heftig ausgefallen ist. Diesen Schwerz kenne ich zwar schon mein ganzes Leben lang, aber noch nie war er so stark wie jetzt. Heute hat er endlich nachgelassen, nachdem ich ein wenig Kommunikation mit der Ex Partnerin hatte. Sie hat natürlich überhaupt nicht verstanden worauf ich hinaus wollte.

Der Moment wird nicht wahrgenommen. Der Verstand rattert den Programmcode ab. Morgen wird bestimmt alles besser.

Ich weiß, dass ich das kaputte nicht mehr reparieren kann. Ich muss damit leben. Und ich weiß woher dieser Schwerz kommt. Das ist wahre Liebe. Die Verstandesmenschen kennen nur eine dualistische Liebe. Wenn man was zu bieten hat, dann wird man geliebt und wenn nicht, dann wird für den Nachschub gesorgt. Die wahre Liebe dagegen ist einfach. Sie braucht keine Bestätigung.

Ich werde den Rest meines Lebens allein verbringen, weil mir keiner wahre Liebe geben kann und die dualistische kann ich nicht mehr ertragen. Es brauch sie mir auch keiner zu geben, weil ich sie selbst habe! Die Liebe zu Allem, egal was ist. Ich spüre sie und kann sie nicht leugnen. Ich finde es nur schade, das es sonst keine spüren kann. Die Liebe ist die einzigste Beziehung zur Außenwelt, die ich habe.

Ich kann sie trotzdem lieben. Auf meine Weise. Und das wird keiner verstehen, weil meine Liebe außerhalb des Verstandes ist!

Welt der Gefühle

Wir leben in einer Welt, die von den Gefühlen beherrscht wird. Jeder versteckt sie in sich wie ein Schatz. Es hat den Anschein, dass der Konsum diese Welt dominieren würde. Ich sehe aber überall nur versteckte Gefühle. Dafür sind wir da, um sie auszukosten!

Der Mensch leidet gern. Egal ob reich oder arm, gesund oder krank, leiden tut jeder irgendwie! Nur es gibt keiner zu. Es wird keiner dazu gezwungen zu leiden und trotzdem macht man das. Gefühle machen süchtig! Sie sind einfach nur da, sie kann man nicht beherrschen. Nur beobachten und … genießen, denn dazu sind sie da! Ohne Gefühle wären wir keine Menschen. Wir sind hier nicht im Paradies, aber auch nicht in der Hölle. Wir spielen nur ein Drama…