Mayas Konsumschleier

Vergnügen, Kleidung, Autos, Elektronik, Reisen. Es gibt so viele schöne Dinge in dieser Welt. Ich beobachte, wie die Menschen sich mit den Sachen beschäftigen und dann beschäftigen sie sich mit den Problemen, die damit verbunden sind. Die Menschen sind so beschäftigt, dass sie es gar nicht merken, wie sie in den Konsum rein gezogen werden.

Bei mir ist es genau so. Ich kann es spüren, wie die Mayas Schlinge sich um meinen Hals legt. Ich verspüre sofort den Drang etwas neues besitzen zu wollen und fange damit an, mich mit der Sache zu beschäftigen. Wenn ich mich dagegen wehre, wird die Schlinge enger gezogen und ich bekomme fast keine Luft mehr.

Man ist so von der Maya fasziniert, dass man ihr Trick gar nicht bemerkt. Trotzdem macht man das freiwillig, aus dem freien Willen. Man lässt sich selbst täuschen.

In letzter Zeit habe ich alle Sachen, die ich nicht mehr brauche, verkauft, verschenkt oder weggeschmissen. Weniger zu besitzen erleichtert mich jetzt. Ich habe endlich wieder mehr Luft zum Atmen und die tägliche Meditation hilft mir, den Zustand der Zufriedenheit zu halten.

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Men in Black

Gestern habe ich mich zum Meditieren hingelegt, Meditationsmusik angemacht und die Augen geschlossen. Sofort konnte ich 2 oder 3 Personen mit Anzügen vor meinem Bett wahrnehmen. Sie waren männlich, aber nicht menschlich, mit starren Gesichtern. Sie waren einfach da gestanden und haben mich beobachtet. Das war nur ein ganz kurzer Augenblick, in dem ich sie wahrgenommen habe.

Ich frage mich wer das war und was sie wollten. Angst hatte ich keine, weil sie nicht physisch da waren. Wenn, dann habe ich sie auf einer anderen Ebene gesehen.

Matrix-Tunnel

Vor kurzem hatte ich einen Traum, in dem ich mit mehreren Personen unterwegs war. Wir haben fröhlich miteinander erzählt und die Stimmung war gut. Ich kann mich aber nicht erinnern, wer diese Personen waren, worüber wir gesprochen haben und in welche Richtung wir gelaufen sind. Ich weiß nur, dass wir uns zwischen überirdischen Tunneln befanden. Diese waren mit dem Stacheldraht gesichert, so dass man durch den Tunnel laufen musste und aus diesem nicht ausbrechen konnte. Mir viel auf, dass das Gelände sehr sauber war, wie in einem Computerspiel.

Ich habe ganz genau gewusst, was sich im Tunnel befand. Es war eine Realitätssimulation. Es war ein Spiel. Wenn man sich dafür entschieden hat dieses Spiel zu spielen (aus welchen Gründen auch immer), dann musste man bis zum Schluss kommen. Man konnte das Spiel nicht abbrechen.

Jeder von uns befindet sich in so einem Matrix-Tunnel, spielt sein Spiel und denkt es wäre real. Manche nennen es auch Realitätsblase.

Gedankenstille

Heute Mittag habe ich Gedankenstille geübt. Ich habe mich ins Bett gelegt und Meditationsmusik gehört. Nach einiger Zeit befand ich mich plötzlich auf auf einem Bett meditierend sitzen. Mir gegenüber saß eine Frau, die ebenfalls meditiert hat. Ich habe ihr Gesicht direkt vor meinem gesehen. Ihre Augen waren geschlossen. Das hat nur einen kurzen Moment gedauert und im nächsten Moment befand ich mich wieder in meinem Bett. Ich konnte es spüren, wie ich in meinen Körper zurückgezogen wurde.

In dieser Gedankenpause, die sehr kurz ist, kann man die Wirklichkeit sehen. In dieser Zeit ist der Verstand ausgeschaltet, der sonst diese Wirklich filtert und verzerrt. Es ist sehr schwer Gedanken loszuwerden. Sie werden regelrecht in mich reingepresst. Meistens werde ich müde, wenn ich es versuche, oder ich vergesse einfach, dass ich „nicht denken“ wollte.

Bescheidenes Glück

Glück ist, wenn man am See sitzt und die Wärme der Sonne genießt und der Stille zuhört.

 

 

Glück ist, wenn man dem Grashalm beim Tanzen im Wind zu schaut. Man freut sich über eigene Existenz und braucht sonst nichts mehr. Das ist die Werterfüllung.

Intensive Realität

Wenn ich mich zu früher vergleiche, dann merke ich,dass meine Sinne schärfer geworden sind. Ich sehe, höre, rieche und schmecke intensiver als früher. Ich fühle mich insgesamt wacher. Die Menschen aussenrum scheinen diese Intensität nicht zu kennen. Die sind mit dem Alltag und den Problemen beschäftigt, die unwichtig sind. Ich sehe keine Begeisterung. Nur Zorn, Unzufriedenheit und Kurzsichtigkeit.

Danke Universum!

DANKE UNIVERSUM FÜR DEN SONNIGEN TAG!

DANKE DASS ICH MICH UNTER DEINER SONNE WÄRMEN DARF!

DANKE FÜR DAS SCHÖNE FAHRRAD, MIT DEM ICH DEINE WÄLDER BEFAHREN DARF!

DANKE FÜR DIE SCHMERZEN, DIE MICH DARAN ERINNERN, DASS ICH LEBE!

DANKE FÜR MEINE EXISTENZ!

DANKE! DANKE! DANKE!

Das ist mir heute durch den Kopf gegangen, als ich mit dem Fahrrad im Wald unterwegs war. Das war ein schönes warmes Gefühl. Wir bedanken und für nichts. Wir können nur jammern und fordern. Es ist immer zu wenig, man ist mit nichts zufrieden. Was hätten wir, wenn wir das alles nicht hätten? Nichts…