Die Kirche ist kein Gotteshaus.

„Lasset sie fahren! Sie sind blind und Blindenleiter. Wenn aber ein Blinder den andern leitet, so fallen sie beide in die Grube.“

Matthaeus 15:14


Wenn man das alte Testament aufmerksam liest, dann stellt man fest, dass da etwas nicht stimmt. Es wird über sie Wesen berichtet, die auf die Erde gekommen sind, Menschen erschaffen und manipuliert haben. Es waren mehrere „Götter“. Sie fanden die Menschenfrauen so schön, dass sie diese sich als Frauen genommen haben. Diese „Götter“ waren bei Tag „in einer Wolke“ und bei Nacht „in einem heißen Ofen“ unterwegs. Es ist ganz klar, dass hier ein Raumschiff beschrieben wird. Irgendwann wollten die Menschen nicht mehr mit den „Göttern“ zu tun haben, dann wurde das ganze Gebiet geflutet, um alle umzubringen. Sumerische Tontafeln berichten die gleiche Geschichte.

Jesus Worte werden auch total verdreht, damit sie keiner versteht. Aus ihm wurde eine Kultfigur gemacht. Erst wird er gekreuzigt und dann wird er vergöttert. Das ist doch krank! Wenn man das Kreuz umdreht, dann erkennt man einen Schwert. Er hat den Menschen gezeigt was sie gemacht haben und sagt uns damit „guckt was ihr mit mir gemacht habt und wie Scheiße ihr alle seid!“ Er ist extra für uns gestorben und und hat seine zweite Backe hingehalten. Er wusste, dass wir alle Eins sind und wollte dieses Wissen an die Menschen bringen.

Jede Religion hat solche Figur. Der Islam den Mohammed, Buddhismus den Buddha und Taoismus den Tao. Diese Menschen haben es verstanden, um was es in dieser Welt geht. Nur wollen das die anderen nicht verstehen und haben Kult (Religion) um diesen Menschen erschaffen.

Der moderne Mensch ist total im Materialismus versunken und erstickt darin! Niemand erkennt mehr die falsche Realität, die uns vorgegaukelt wird!

Ich hab mich immer unwohl in der Kirch gefühlt. Und wenn von Jesus als unser Erretter gesprochen wurde, war mir ganz übel. Die Menschen suchen immer einen, welcher die rettet und warten, dass Jesus wieder kommt.

Es ist kein Zufall, dass an den Doms Dämonenfiguren angebracht sind und die Kinder von den Priestern missbraucht werden. Man zwingt uns hinzuschauen und erkennen, was wir hier selbst spielen!

Master of Puppets

Das Ende der Leidensspiele, bröckele dahin
Ich bin die Quelle deiner Selbstzerstörung
Angstvoll pumpende Venen saugen sogar das Dunkelste klar
Geleite (dich) auf deine Todeskonstruktion

Koste mich und du wirst sehen
Mehr ist alles, was du brauchst
Du bist dazu bestimmt
wie ich dich töten werde

Komm, krieche schneller
Gehorche deinem Meister
Dein Leben verbrennt schneller
Gehorche deinem Meister
Meister

Herr der Marionetten, ich ziehe an deinen Fäden
verdrehe deinen Verstand und zerschmettere deine Träume
Von mir geblendet kannst du nichts sehen
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister

Nadelarbeite den Weg, niemals wist du (mich) verraten
das Leben im Tod wird deutlicher
Schmerzmonopol, rituelles Elend
Zerteile dein Frühstück auf einem Spiegel(*)

Koste mich und du wirst sehen
Mehr ist alles, was du brauchst
Du bist dazu bestimmt
wie ich dich töten werde

Komm, krieche schneller
Gehorche deinem Meister
Dein Leben verbrennt schneller
Gehorche deinem Meister
Meister

Herr der Marionetten, ich ziehe an deinen Fäden
verdrehe deinen Verstand und zerschmettere deine Träume
Von mir geblendet kannst du nichts sehen
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister

Meister, Meister
Wo ist der Traum, den ich verfolgte?
Meister, Meister
Du versprachst nichts als Lügen
Gelächter, Gelächter
Alles, was ich sehe und höre, ist Gelächter
Gelächter, Gelächter
Gelächter über meine Schreie

Fixe mich

Das ist alles die Hölle wert, der natürliche Lebensraum
Nur ein Reim ohne einen Sinn
Niemals endender Irrgarten, abdriften auf abgezählten Tagen
Nun ist dein Lebenszeit abgelaufen

Ich werde die Kontrolle übernehmen
Ich werde dir helfen zu sterben
Ich werde durch dich hindurchrennen
Nun beherrsche ich dich auch

Komm, krieche schneller
Gehorche deinem Meister
Dein Leben verbrennt schneller
Gehorche deinem Meister
Meister

Herr der Marionetten, ich ziehe an deinen Fäden
verdrehe deinen Verstand und zerschmettere deine Träume
Von mir geblendet kannst du nichts sehen
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister
Rufe nur meinen Namen, denn ich werde dich schreien hören:
Meister
Meister

(*) Kokain

Gestern Nacht träumte ich,
ich wär ein Schmetterling
und flog von Blume zu Blume.
Da erwachte ich und siehe:
Alles war nur ein Traum.
Jetzt weiß ich nicht:
Bin ich ein Mensch der träumte,
er sei ein Schmetterling,
oder bin ich ein Schmetterling,
der träumt, er sei ein Mensch?


– Zhuangzi

Gotteserfahrung

Nimm alles von mir, was mich fernhält von dir.
Gib alles mir, was mich hinführt zu dir.
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir
und gib mich ganz zu eigen dir.

Ich habe gehört, DMT muss man nicht suchen, es findet einen selbst. Ich habe meinem höheren Selbst mitgeteilt, dass ich die Wahrheit erfahren möchte und bereit dafür bin. Die Antwort kam dann durch diese Erfahrung.

Nach der Einnahme habe ich mich in der Dunkelheit hingelegt und Augen geschlossen. Ich sah viele Muster die sich bewegt haben. Alles war in Bewegung. Kleine Teile haben sich bewegt und haben größere Maschine ergeben. Es ist schwer zu beschreiben. Alles war in Bewegung. Dort hat man mehr Tiefe und die Farben sind kräftiger. Diese Realität dagegen ist blass. Hier haben wir 2,5D und dort wirkliches 3D. Dort ist es dunkel, es gibt kein Sonnenlicht. Objekte leuchten neonfarbig von selbst. Der Übergang erinnert mich an das Bild Flammarion. Der Maler muss die gleiche Erfahrung gemacht haben.

Bild: Flammarion, Quelle: Wikipedia

Ich habe die Frage gestellt wer ich wirklich bin. Was ich sah, ist nicht mit Worten zu beschreiben. Ich war wie eine Wolke, welche aus vielen kleinen Teilen bestand. Das war nicht menschlich. Diese Wolke hatte verschiedene Farben. Ich sah auch andere Konstrukte die unabhängig von mir waren, aber dennoch zu mir gehörten. Es kam mir alles sehr bekannt vor und ich konnte viele Bekannte erkennen. Ich konnte sehen, dass wir uns hier alle tarnen. Alle wissen das. Man tut nur so, als ob man das nicht wüsste. Alle Teile haben ein größeres Ich ergeben. Ich wurde immer größer. Ich sah, dass es nur mich gibt. Alles bin ich. Wenn ich mit jemandem rede, dann rede ich mit mir selbst. Ich sah meine Tochter als Anteil von mir, welches in dieser Welt eigene Erfahrung machte.

Jede Erfahrung ist wichtig. Es gibt kein gut und böse, denn alles bin ich. Wenn ich jemandem was gutes tue, dann tu ich es mir selbst. Es ist so als würde ich etwas aus einer Hand in die andere legen. Wenn ich jemandem was böses antue, dann tu ich es mir auch selbst an.

Dann sah ich mein komplettes Ich. Das war das ganze Universum. Und das war immer noch ich. Ich habe eine dunkelgraue Kugel gesehen, in welcher ich mich als Universum befand. Diese Kugel ist hermetisch abgeriegelt und ich wusste nicht, was sich außerhalb befand. Ich denke es waren weitere Kugeln draußen, welche was noch größeres ergeben haben. Ich war ganz allein in dieser Kugel und habe geschöpft. Das kam mir irgendwie traurig vor.

Ich sah, dass alles gut ist, so wie es ist und es ist genau richtig, wie es ist! Alles hat sein Sinn. Ich kann jetzt nicht mehr schlecht über andere Menschen denken. Ich weiß, dass es nur andere Ich’s sind. Das ist die tiefste Erfahrung die man machen kann.

Was mich gewundert hat, es gab keine Menschlichkeit. Alles war hochentwickelt, perfekt und ohne Emotionen. Krasses Gegenteil von dieser Welt hier. Es hat miteinander nichts gemeinsam. Wieso beschränkt und tarnt man sich hier? Das ist die Menschlichkeit. Man sollte hier jeden Augenblick genießen, denn dort gibt es das alles hier nicht.

Rohkost als Bewusstseinserweiterung

Ich habe mich sehr gern von tierischen Produkten ernährt, viel Fleisch konsumiert und kaum Obst und Gemüse gegessen. So bin ich irgendwie aufgewachsenen und es war nie ein Thema für mich. Irgendwann hat sich ein Gefühl entwickelt, dass es nicht richtig sei. Ich konnte aber nicht auf Fleisch verzichten, die Abhängigkeit war viel zu groß. Bis ich Bücher über Transsurfing gelesen habe. Dort hat der Autor Rohkost empfohlen um eigene Energie zu steigern. Ich habe meine Ernährung auf ca. 70% Rohkost umgestellt. Der Rest ist gekocht, aber vegan. Und das habe ich jetzt sein einem Jahr so beibehalten. Mir geht viel besser, habe viel abgenommen und fühle mich sehr fit. Ich merke wie meine Schwingung sich erhöht hat. Früher habe ich mich sehr schwer und geerdet gefühlt. Jetzt fühlt sich alles viel leichter an, als ob ich jeden Moment abheben würde. Der Körper verlangt jetzt nach mehr Bewegung und ich habe Lust auf Winterschwimmen bekommen. Die Erfahrung im kalten Wasser ist eine besondere. Es ist wunderschön die Kälte zu spüren! Außerdem habe ich keine Lust mehr auf Alkohol und ich habe sehr gern Bier getrunken. Jetzt vertrage ich es nicht mehr, mir wird einfach nur schlecht.

Was mir gleich nach der Umstellung aufgefallen ist, ich sehe jetzt viel klarer. Davor war alles irgendwie verschwommen, wie eine Schleier. Tierische Ernährung ist eine der vielen Matrix-Schichten oder Mayas Schleier. Wenn man die Ernährung auf pflanzlich umstellt, dann wird man auf jeden Fall bewusster und hat nur Vorteile.

The Egg

Du warst auf dem Heimweg als du gestorben bist.

Es war ein Auto-Unfall. Nichts speziell bemerkenswertes, aber dennoch tödlich.

Du hast eine Frau und zwei Kinder hinterlassen. Die Notärzte haben ihr Bestes gegeben, um Dich zu retten, aber ohne Erfolg.

Dein Körper war so zerschmettert, dass Du so ohnehin besser dran bist, vertrau mir.

Und dann hast Du mich getroffen.

“Was… ist passiert?” Hast Du gefragt. “Wo bin ich?”

“Du bist gestorben.” Sagte ich, faktisch gesprochen. Kein Grund für Schön-Rederei.

“Da war ein… ein LKW der ins Schleudern geraten ist…”

“Japp” sagte Ich.

“Ich … ich bin tot?”

“Japp. Aber mach Dir nichts daraus. Jeder stirbt.” sagte Ich.

Du hast Dich umgeschaut. Da war Nichts. Nur Du und Ich. “Wo sind wir hier?” Hast Du gefragt. “Ist das hier das Leben nach dem Tod?”

“Mehr oder weniger” sagte Ich.

“Bist Du Gott?” Fragtest Du.

“Japp.” Erwiderte Ich. “Ich bin Gott.”

“Meine Kinder… meine Frau” sagtest Du.

“Was ist mit Ihnen?”

“Geht es Ihnen gut?”

“Genau das sehe ich gerne” sagte Ich “Du bist gerade gestorben und Deine Hauptsorge gilt Deiner Familie. Das ist eine gute Sache.”

Du sahst mich mit Faszination an. Für Dich sah ich nicht aus wie Gott. Ich sah aus wie irgendein Mann. Oder wahrscheinlich eine Frau. Vielleicht wie eine undeutliche Autoritätsperson. Mehr wie ein Grundschullehrer als wie der Allmächtige.

“Mach Dir keine Sorgen,” sagte Ich “Mit Ihnen wird alles gut. Deine Kinder werden sich an Dich als umfassend perfekt erinnern. Sie hatten keine Zeit, Dich geringzuschätzen. Deine Frau wird nach außen hin weinen, aber heimlich erlöst sein. Um fair zu sein, deine Ehe war dabei auseinanderzufallen. Wenn es Dir ein Trostpflaster ist, sie wird sich sehr schuldig fühlen, dass sie sich so erlöst fühlt.”

“Oh,” sagtest Du. “Also, was passiert jetzt? Komme ich in den Himmel oder in die Hölle oder irgendwas?”

“Nichts dergleichen,” sagte Ich. “Du wirst reinkarniert.”

“Ah,” sagtest Du. “Dann hatten also die Hindus recht.”

“Alle Religionen haben auf ihre eigene Weise Recht” sagte Ich. “Geh mit mir ein Stück.”

Du folgtest mir als wir durch die Leere spazierten. “Wo gehen wir hin?”

“Nirgendwo spezielles,” sage Ich “Es ist einfach nett ein bisschen zu laufen, während wir sprechen.”

“Also, worum geht´s überhaupt?” Fragtest Du. “Wenn ich wiedergeboren werde, bin ich ein unbeschriebenes Blatt, oder? Ein Baby. Also werden alle meine Erfahrungen und alles was ich in meinem Leben getan habe, nicht von Bedeutung sein.”

“Nein!” sagte Ich. “Du trägst alles Wissen und Erfahrungen von all Deinen vergangenen Leben in Dir. Du erinnerst Dich jetzt einfach nicht an sie.”

Ich hielt an und fasste Dir an die Schulter “Deine Seele ist großartiger, schöner und gigantischer als Du Dir irgendwie vorstellen könntest. Ein menschlicher Geist kann nur einen winzigen Teil von dem erfassen, was er ist. Es ist als ob man seinen Finger in ein Glass Wasser steckt, um zu sehen ob es heiß oder kalt ist. Du steckst einen winzigen Teil von Dir selbst in das Gefäß, und wenn Du ihn wieder herausziehst hast Du alle Erfahrungen davon erhalten.”

“Du warst die letzten 48 Jahre in einem Menschen, also hast Du Dich noch nicht ausgebreitet und den Rest Deines immensen Bewusstseins gefühlt. Wenn wir lange genug hier bleiben würden, würdest Du anfangen Dich an alles zu erinnern. Aber darin liegt kein Sinn, dass zwischen den Leben zu tun.”

“Wie oft wurde ich denn bereits reinkarniert?”

“Oh, viele Male. Viele, viele Male. Und in vielen verschiedenen Leben.” sagte Ich. “Dieses mal wirst Du eine chinesische Bäuerin, 540 n. Chr.”

“Warte, was?” hast Du gestammelt “Du schickst mich zurück in der Zeit?”

“Nunja, technisch gesehen, schon. Zeit, so wie Du sie kennst, existiert nur in Deinem Universum. Die Dinge laufen anders, da wo ich herkomme.”

“Wo kommst Du her?” Sagtest Du.

“Also sicherlich,” Erklärte Ich “Komme ich irgendwo her. Irgendwo anders. Und es gibt andere wie mich. Ich weiß Du möchtest wissen, wie es dort ist – aber ehrlich gesagt würdest Du es nicht verstehen.”

“Oh,” sagtest Du, etwas niedergeschlagen. “Aber warte mal. Wenn ich wiedergeboren werde, zu anderen Plätzen in der Zeit, könnte ich doch irgendwann mal mit meinem selbst interagiert haben?”

“Klar. Passiert ständig. Und dadurch, dass beide Lebensspannen nur über sich selbst bewusst sind, würdest Du gar nicht wissen dass es passiert.”

“Und was ist dann der Grund für das alles?”

“Ernsthaft?” frage Ich. “Ernsthaft? Du fragst mich nach dem Sinn des Lebens? Ist dass nicht ein bisschen stereotypisch?”

“Nun, es ist eine angemessene Frage”

Ich sah Dir in die Augen. “Der Sinn des Lebens, der Grund warum ich dieses ganze Universum erschaffen habe, ist damit Du heranreifst.”

“Du meinst die Menschheit? Du willst das wir reifen?”

“Nein, nur Du. Ich habe dieses gesamte Universum für Dich erschaffen. Mit jedem neuen Leben dass du lebst, reifst Du heran und wirst zu einem größeren und großartigeren Intellekt.”

“Nur Ich? Was ist mit allen anderen?”

“Es gibt keine anderen” sagte Ich. “In diesem Universum gibt es nur Dich und mich.”

Du starrst mich leeren Augen an. “Aber all die Menschen auf der Erde…”

“Alles nur Du. Verschiedene Inkarnationen von Dir.”

“Warte. Ich bin alle!?”

“Jetzt hast Du es.” sagte Ich mit einem gratulierenden Klaps auf den Rücken.

“Ich bin jeder Mensch der jemals gelebt hat?”

“Oder der jemals leben wird, ja.”

“Ich bin Abraham Lincoln?”

“Und du bist auch John Wilkes Booth.” fügte ich hinzu.

“Ich bin Hitler?” fragtest Du entsetzt.

“Und die Millionen die er umgebracht hat.”

“Ich bin Jesus?”

“Und jeder der ihm gefolgt ist.”

Du fielst in Stille.

“Jedesmal, wenn Du jemanden schikaniert hast,” sagte ich “hast Du Dich selber schikaniert. Jeden Akt der Freundlichkeit, hast Du dir selber getan. Jeder glückliche und traurige Moment der jemals von einem Menschen erfahren wurde, wurde von Dir erfahren.”

Du dachtest eine lange Zeit nach.

“Warum?” fragtest Du mich. “Warum das alles?”

“Weil Du eines Tages, wie ich sein wirst. Weil es das ist, was Du bist. Du bist einer von meiner Art. Du bist mein Kind.”

“Whoa,” sagtest Du, skeptisch. “Du meinst, ich bin ein Gott?”

“Nein. Noch nicht. Du bist ein Fötus. Du wächst noch. Wenn Du jedes menschliche Leben der gesamten Zeit gelebt hast, wirst Du genug gewachsen sein, um geboren zu werden.”

“Also ist das gesamte Universum… es ist nur ein…”

“Ein Ei.” antwortete Ich. “Jetzt ist für Dich an der Zeit, dein nächstes Leben zu leben.”

Und ich schickte Dich auf Deinen Weg.

 

Andy Weir

Der Mensch im Weltall

Ich war im Planetarium bei einem Vortrag von einem deutschen Astronaut zum Thema „Was sucht der Mensch im Weltall“. Ich habe den Vortrag für philosophisch gehalten und so war er auch. Der Astronaut hat zuerst über seine Mission erzählt. Zum Schluss ist er auf die Frage, was der Mensch im Weltall sucht, eingegangen. Er konnte sie aber nicht wirklich beantworten. Seinen Vortrag hat er mit dem Zitat aus dem Buch „Der kleine Prinz“ beendet: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Mir kam es so vor, als ob die Zuhörer den Sinn nicht so ganz verstanden haben.

Der Mensch fand den Himmel schon seit Ewigkeit anziehend und versucht das Weltall zu erforschen. Eine Entdeckung folgte der anderen, es wurden immer größere Teleskope gebaut und immer mehr Planeten entdeckt. Heute wissen wir eine ganze Menge über das Weltall, nur leider sind wir noch nicht sonderlich weit vorgedrungen.

Als Kind habe ich mir abends mit großer Faszination den Sternenhimmel angeschaut und tue das immer noch und denke, dass ich da nicht der Einzige bin. Ich habe gerne Bücher darüber gelesen, Dokus angeschaut und Planetarium besucht.

Warum zieht es mich und andere so magisch an? Vielleicht ist es meine Heimat irgendwo da draußen und ich bin hier gestrandet, auf der Erde? Gefangen in diesem Körper, in der Illusion von Raum und Zeit.